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Case 06 · Direct-Response-Marke · USA, Kanada, UK, Australien

Über eine Million Dollar Umsatz im Monat aus Google Ads. Vier von fünf zusätzlichen Dollar kommen über YouTube.

Direct-Response-Marke aus den USA mit Shopify-Shop. In sechs Wochen habe ich Google Ads auf YouTube ausgerichtet, Großbritannien in drei Tagen und Australien an einem Tag gestartet. In derselben Zeit stieg der Deckungsbeitrag im Shopify-Shop nach allen Werbekosten um 34 %.

+573.841$1
Umsatz aus Google Ads pro Monat
Oktober gegenüber August 2026, mehr als verdoppelt, jetzt über eine Million im Monat
+461.516$
davon über YouTube und Demand Gen
von 104.686 auf 566.202 $ im Monat, mehr als das Fünffache
+34%2
Deckungsbeitrag im Shopify-Shop nach allen Werbekosten
von 194.827 auf 261.244 $ im Monat, ohne Fixkosten
4
Märkte
Großbritannien in drei Tagen, Australien an einem Tag

Name, Produkt und das Verhältnis von Umsatz zu Werbekosten bleiben vertraulich.

Unternehmen
Nicht genannter Kunde, Direct-Response-Marke aus den USA
Geschäft
D2C über den eigenen Shopify-Shop und einen Marktplatz, Wachstum über Paid Media
Märkte
USA, Kanada, Großbritannien, Australien
Kanal
Google Ads: YouTube und Demand Gen, Performance Max, Search, Shopping
Stand
Betreuung seit 20. September 2026, Vergleich Oktober gegen August 2026
Kurzfassung

Suche, Shopping und Performance Max erreichen nur Menschen, die schon suchen. Dort lagen rund 80 % des Budgets. Ich habe das Konto auf Full Funnel umgebaut, YouTube vorn. Nach sechs Wochen bringt Google Ads über eine Million Dollar Umsatz im Monat, vier von fünf zusätzlichen Dollar kommen über YouTube. In derselben Zeit stieg der Deckungsbeitrag im Shopify-Shop nach allen Werbekosten um 34 %.

Vier von fünf zusätzlichen Dollar über YouTube
Umsatz aus Google Ads im Monat, August gegen Oktober 2026. Orange der Anteil von YouTube und Demand Gen.1
Umsatz aus Google Ads im Monat: August 2026 495.831 US-Dollar, davon 104.686 über YouTube und Demand Gen. Oktober 2026 1.069.672 US-Dollar, davon 566.202 über YouTube und Demand Gen. 495.831 $ August 2026 1.069.672 $ Oktober 2026 YouTube 566.202 $ +573.841 $ pro Monat

Ausgangslage

Die Marke verkauft direkt an Endkunden, über den eigenen Shopify-Shop und einen Marktplatz, und wächst fast nur über bezahlte Werbung. Meta war der deutlich größere Kanal, Google bekam im August rund ein Viertel des Werbebudgets. Im Google-Konto lagen rund 80 % davon bei Menschen, die schon suchen: Performance Max, Search, Shopping. Nur 16 % gingen ins Prospecting auf YouTube.

Diese Aufstellung kennen viele Shops. Suche und Shopping sind effizient, aber sie haben eine Decke: Sie bedienen nur Nachfrage, die schon da ist. Wer mehr verkaufen will, als gesucht wird, braucht neue Käufer. Die findest du nicht im Suchfeld. Dazu kam ein Konto ohne Ordnung: viele Kampagnen ohne Schema, 788 Änderungen in 30 Tagen, Gebote, die nie aus der Lernphase kamen.

Aufgabe

Skalieren, so weit die Rechnung des Shops es trägt. Mehr Umsatz kommt aus Nachfrage, die du selbst erzeugst, und dafür ist YouTube der größte Hebel im Google-Konto. Mein Maßstab bei jedem Budgetschritt war, was im Shop übrig bleibt, nicht der Wert in Google Ads.

Was ich gemacht habe

01

Erst die Messung, dann das Budget

20. bis 29. September 2026

Das Browser-Tag in Shopify verliert Käufe, sobald Werbeblocker, abgelehnte Cookies oder Safari auf dem iPhone greifen. Dann bietet Google auf ein lückenhaftes Signal, und YouTube trifft das am härtesten. Ich habe den serverseitigen Kauf, den der Shop mit der Klick-ID direkt an Google meldet, zur einzigen primären Conversion gemacht, Ausfalltage aus dem Gebotslernen genommen und doppelte Tags abgeschaltet. Seitdem zählen drei unabhängige Messungen fast dieselben Käufe, an einem Tag 120, 125 und 119. Erst auf dieser Grundlage lege ich Budget nach.

02

Das Konto auf Full Funnel umgebaut

22. September bis 2. Oktober 2026

Ich habe das Konto in vier Stufen geteilt. Prospecting, also Werbung für neue Käufer auf YouTube, holt Menschen, die noch nicht suchen. Remarketing sorgt für den zweiten Kontakt, Marke fängt alle, die nach dem Namen suchen, Generic deckt Performance Max, Search und Shopping ab. 180 Kampagnen tragen jetzt ein Namensschema, 34 bilden das Zielbild. Die Marke habe ich aus Performance Max geholt, mit eigener Markensuche (218 statt 15 Keywords) und eigener Brand-Shopping-Kampagne. Verlorene Produktdaten habe ich für 46 von 48 Produkten wiederhergestellt und 35 Listings rekonstruiert, dasselbe Produkt läuft als mehrere Listings mit eigenem Titel und Bild.

03

Prospecting, das nur neue Käufer sucht

ab Ende September 2026

Jeder Markt und jede Video-Story bekommt eine eigene Kampagne in Demand Gen, Googles Kampagnenart für YouTube. So sehe ich, was wo verkauft, und lege gezielt Budget nach. Das Targeting ist breit, Custom Segments geben dem Algorithmus nur die Richtung. Käufer sind über sieben Listen ausgeschlossen, damit das Budget neue Kunden findet. Ausgeliefert wird nur auf YouTube, nicht auf Fernsehern. Automatische Anzeigenvarianten habe ich bei 255 von 332 Anzeigen abgeschaltet, damit Google das Video zeigt, das verkauft. Remarketing läuft getrennt nach Video und Bild, je Markt.

04

Das lange Video trägt

Oktober 2026

Für YouTube werden oft nur kurze Clips im Hochformat geschnitten. Hier trägt das lange Video: In drei Tagen gab Google für die 16:9-Fassung mit knapp drei Minuten 2.752 $ aus, für das Hochformat 67 $. Jedes Video läuft in 16:9 und 9:16 und in Fassungen je Markt. Neue Videos starten in Testkampagnen mit festem Verlustdeckel, erst wenn sie verkaufen, bekommen sie Hauptbudget. An einem Tag gingen neun neue Videos live, an einem anderen eine Aktion in allen vier Märkten mit 40 Anzeigen.

05

Budget in Stufen, ohne neues Lernen

1. Oktober bis 2. November 2026

Das Tagesbudget der Hauptvideo-Kampagne habe ich in Stufen auf das Sechzigfache gebracht. Budgets setze ich so, dass sie nicht bremsen: An guten Tagen gibt der Algorithmus mehr aus. Zielwerte ändere ich nur in kleinen Schritten und höchstens einmal in 72 Stunden je Kampagne, damit das Lernen nicht von vorn beginnt. Wer YouTube nur am letzten Klick misst, spart es kaputt. Ich lese Demand Gen mit dem Wert, den Google für YouTube ausweist, prüfe jede Änderung am letzten Klick in Triple Whale und steuere auf das Ziel für den ganzen Shop, Marktplatz eingeschlossen.

06

Neue Märkte in Tagen statt Monaten

22. September bis 8. Oktober 2026

In drei Tagen standen in Großbritannien die Markensuche, ein eigener Feed mit 94 Artikeln, Performance Max und Generic Search, danach YouTube mit eigenen Videofassungen. Das Muster gilt seitdem für jedes Land: Marke sichern, Produkte zeigen, Suche abholen, dann mit Video neue Nachfrage erzeugen. Am 8. Oktober fiel die Entscheidung für Australien, am selben Tag ging der Markt live, mit vier Kampagnen und einem Feed mit 92 Artikeln. Kanada habe ich mit denselben Bausteinen ausgebaut. Wenn die Bausteine stehen, ist ein neues Land kein Projekt mehr, sondern ein Arbeitstag.

Vom Suchkonto zum Full Funnel
Anteil am Google-Ads-Budget je Funnel-Stufe, August gegen Oktober 2026.
August 2026
Prospecting 15,7 %, Remarketing 1,5 %, Marke 3,4 %, Generic 79,4 %
Oktober 2026
Prospecting 51,6 %, Remarketing 2,3 %, Marke 10,7 %, Generic 35,4 %
Prospecting auf YouTubeRemarketingMarkeGeneric: Performance Max, Search, Shopping
Vier Märkte in drei Wochen
Start und Ausbau 2026.
20.09.
Start
Messung und Konto USA
22. bis 24.09.
Großbritannien
in drei Tagen
28.09.
YouTube
Prospecting und Remarketing
03.10.
Kanada
YouTube-Prospecting
08.10.
Australien
an einem Tag
Mehr Google, weniger Meta, mehr im Shop
August 2026 gleich 100, Oktober 2026 im Vergleich.2
August 2026 gleich 100. Oktober 2026: Umsatz aus Google Ads 215,7, Deckungsbeitrag im Shopify-Shop nach allen Werbekosten 134,1, Budget auf Meta 92,3. 100 August Oktober +115,7 % Umsatz aus Google Ads +34,1 % Deckungsbeitrag im Shopify-Shop −7,7 % Budget auf Meta

Ergebnis

Im Oktober brachte Google Ads 1.069.672 $ Umsatz, im August 495.831 $. Das sind 573.841 $ mehr im Monat, mehr als das Doppelte.1 Den größten Teil trägt YouTube: Demand Gen wuchs von 104.686 auf 566.202 $ im Monat, mehr als das Fünffache. Prospecting auf YouTube bekommt jetzt 52 % des Budgets statt 16 %. Die Zahl der Käufe hat sich mehr als verdoppelt. Die Markensuche zog mit: Markensuche und Brand Shopping brachten 158.828 $ im Monat statt 22.305 $.3

Wichtiger ist, was im Shop übrig bleibt. In derselben Zeit, in der Google von einem Viertel auf fast die Hälfte des Werbebudgets wuchs und Meta zurückging, stieg der Deckungsbeitrag im Shopify-Shop nach allen Werbekosten um 34 %.2 Nach Ware, Versand, Gebühren und allen Werbekosten blieben im Oktober 261.244 $ im Shop, 66.417 $ mehr als im August.

Wenn dein Shop vor allem über Meta wächst und YouTube bei dir kaum Budget bekommt, zeige ich dir im Audit, wo in deinem Konto der Hebel liegt.

Kostenloses Audit anfragen

1 Umsatz aus Google Ads: Conversion-Wert laut Google Ads, Kauf serverseitig aus dem Shopify-Shop gemeldet, Zuordnung nach den Einstellungen des Kontos, nicht Shop-Umsatz. Für Demand Gen gilt Googles Platform-Comparable-Wert einschließlich Käufen nach Ansehen (View-through). Nur nach Klick gezählt beträgt der Zuwachs 551.582 $, davon 439.258 $ über Demand Gen. Oktober 2026 gegenüber August 2026, dem letzten vollen Monat vor der Betreuung ab 20. September 2026. Der Oktober liegt in der saisonal stärkeren Zeit der Marke, ein Vorjahresvergleich ist nicht möglich. Stand der Daten 3. November 2026. Währung US-Dollar.

2 Deckungsbeitrag: Netto-Umsatz im Shopify-Shop minus Warenkosten ab Werk, Versand und Fulfillment als Pauschale je Bestellung, Zahlungsgebühren und alle Werbekosten des Shops, ohne Fixkosten. Kein Gewinn. Quelle Triple Whale, Oktober gegenüber August 2026. Mit Marktplatz: +45.033 $ (+12 %). Werbebudget auf Meta im Oktober 7,7 % unter August. Anteil von Google am gesamten Werbebudget rund 26 % im August und 47 % im Oktober.

3 Die Marke lief bis September teils in Performance Max mit. Ein Teil des Anstiegs ist dieser Umbau.