Über eine Million Dollar Umsatz im Monat aus Google Ads. Vier von fünf zusätzlichen Dollar kommen über YouTube.
Direct-Response-Marke aus den USA mit Shopify-Shop. In sechs Wochen habe ich Google Ads auf YouTube ausgerichtet, Großbritannien in drei Tagen und Australien an einem Tag gestartet. In derselben Zeit stieg der Deckungsbeitrag im Shopify-Shop nach allen Werbekosten um 34 %.
Name, Produkt und das Verhältnis von Umsatz zu Werbekosten bleiben vertraulich.
- Unternehmen
- Nicht genannter Kunde, Direct-Response-Marke aus den USA
- Geschäft
- D2C über den eigenen Shopify-Shop und einen Marktplatz, Wachstum über Paid Media
- Märkte
- USA, Kanada, Großbritannien, Australien
- Kanal
- Google Ads: YouTube und Demand Gen, Performance Max, Search, Shopping
- Stand
- Betreuung seit 20. September 2026, Vergleich Oktober gegen August 2026
Suche, Shopping und Performance Max erreichen nur Menschen, die schon suchen. Dort lagen rund 80 % des Budgets. Ich habe das Konto auf Full Funnel umgebaut, YouTube vorn. Nach sechs Wochen bringt Google Ads über eine Million Dollar Umsatz im Monat, vier von fünf zusätzlichen Dollar kommen über YouTube. In derselben Zeit stieg der Deckungsbeitrag im Shopify-Shop nach allen Werbekosten um 34 %.
Ausgangslage
Die Marke verkauft direkt an Endkunden, über den eigenen Shopify-Shop und einen Marktplatz, und wächst fast nur über bezahlte Werbung. Meta war der deutlich größere Kanal, Google bekam im August rund ein Viertel des Werbebudgets. Im Google-Konto lagen rund 80 % davon bei Menschen, die schon suchen: Performance Max, Search, Shopping. Nur 16 % gingen ins Prospecting auf YouTube.
Diese Aufstellung kennen viele Shops. Suche und Shopping sind effizient, aber sie haben eine Decke: Sie bedienen nur Nachfrage, die schon da ist. Wer mehr verkaufen will, als gesucht wird, braucht neue Käufer. Die findest du nicht im Suchfeld. Dazu kam ein Konto ohne Ordnung: viele Kampagnen ohne Schema, 788 Änderungen in 30 Tagen, Gebote, die nie aus der Lernphase kamen.
Aufgabe
Skalieren, so weit die Rechnung des Shops es trägt. Mehr Umsatz kommt aus Nachfrage, die du selbst erzeugst, und dafür ist YouTube der größte Hebel im Google-Konto. Mein Maßstab bei jedem Budgetschritt war, was im Shop übrig bleibt, nicht der Wert in Google Ads.
Was ich gemacht habe
Erst die Messung, dann das Budget
Das Browser-Tag in Shopify verliert Käufe, sobald Werbeblocker, abgelehnte Cookies oder Safari auf dem iPhone greifen. Dann bietet Google auf ein lückenhaftes Signal, und YouTube trifft das am härtesten. Ich habe den serverseitigen Kauf, den der Shop mit der Klick-ID direkt an Google meldet, zur einzigen primären Conversion gemacht, Ausfalltage aus dem Gebotslernen genommen und doppelte Tags abgeschaltet. Seitdem zählen drei unabhängige Messungen fast dieselben Käufe, an einem Tag 120, 125 und 119. Erst auf dieser Grundlage lege ich Budget nach.
Das Konto auf Full Funnel umgebaut
Ich habe das Konto in vier Stufen geteilt. Prospecting, also Werbung für neue Käufer auf YouTube, holt Menschen, die noch nicht suchen. Remarketing sorgt für den zweiten Kontakt, Marke fängt alle, die nach dem Namen suchen, Generic deckt Performance Max, Search und Shopping ab. 180 Kampagnen tragen jetzt ein Namensschema, 34 bilden das Zielbild. Die Marke habe ich aus Performance Max geholt, mit eigener Markensuche (218 statt 15 Keywords) und eigener Brand-Shopping-Kampagne. Verlorene Produktdaten habe ich für 46 von 48 Produkten wiederhergestellt und 35 Listings rekonstruiert, dasselbe Produkt läuft als mehrere Listings mit eigenem Titel und Bild.
Prospecting, das nur neue Käufer sucht
Jeder Markt und jede Video-Story bekommt eine eigene Kampagne in Demand Gen, Googles Kampagnenart für YouTube. So sehe ich, was wo verkauft, und lege gezielt Budget nach. Das Targeting ist breit, Custom Segments geben dem Algorithmus nur die Richtung. Käufer sind über sieben Listen ausgeschlossen, damit das Budget neue Kunden findet. Ausgeliefert wird nur auf YouTube, nicht auf Fernsehern. Automatische Anzeigenvarianten habe ich bei 255 von 332 Anzeigen abgeschaltet, damit Google das Video zeigt, das verkauft. Remarketing läuft getrennt nach Video und Bild, je Markt.
Das lange Video trägt
Für YouTube werden oft nur kurze Clips im Hochformat geschnitten. Hier trägt das lange Video: In drei Tagen gab Google für die 16:9-Fassung mit knapp drei Minuten 2.752 $ aus, für das Hochformat 67 $. Jedes Video läuft in 16:9 und 9:16 und in Fassungen je Markt. Neue Videos starten in Testkampagnen mit festem Verlustdeckel, erst wenn sie verkaufen, bekommen sie Hauptbudget. An einem Tag gingen neun neue Videos live, an einem anderen eine Aktion in allen vier Märkten mit 40 Anzeigen.
Budget in Stufen, ohne neues Lernen
Das Tagesbudget der Hauptvideo-Kampagne habe ich in Stufen auf das Sechzigfache gebracht. Budgets setze ich so, dass sie nicht bremsen: An guten Tagen gibt der Algorithmus mehr aus. Zielwerte ändere ich nur in kleinen Schritten und höchstens einmal in 72 Stunden je Kampagne, damit das Lernen nicht von vorn beginnt. Wer YouTube nur am letzten Klick misst, spart es kaputt. Ich lese Demand Gen mit dem Wert, den Google für YouTube ausweist, prüfe jede Änderung am letzten Klick in Triple Whale und steuere auf das Ziel für den ganzen Shop, Marktplatz eingeschlossen.
Neue Märkte in Tagen statt Monaten
In drei Tagen standen in Großbritannien die Markensuche, ein eigener Feed mit 94 Artikeln, Performance Max und Generic Search, danach YouTube mit eigenen Videofassungen. Das Muster gilt seitdem für jedes Land: Marke sichern, Produkte zeigen, Suche abholen, dann mit Video neue Nachfrage erzeugen. Am 8. Oktober fiel die Entscheidung für Australien, am selben Tag ging der Markt live, mit vier Kampagnen und einem Feed mit 92 Artikeln. Kanada habe ich mit denselben Bausteinen ausgebaut. Wenn die Bausteine stehen, ist ein neues Land kein Projekt mehr, sondern ein Arbeitstag.
Ergebnis
Im Oktober brachte Google Ads 1.069.672 $ Umsatz, im August 495.831 $. Das sind 573.841 $ mehr im Monat, mehr als das Doppelte.1 Den größten Teil trägt YouTube: Demand Gen wuchs von 104.686 auf 566.202 $ im Monat, mehr als das Fünffache. Prospecting auf YouTube bekommt jetzt 52 % des Budgets statt 16 %. Die Zahl der Käufe hat sich mehr als verdoppelt. Die Markensuche zog mit: Markensuche und Brand Shopping brachten 158.828 $ im Monat statt 22.305 $.3
Wichtiger ist, was im Shop übrig bleibt. In derselben Zeit, in der Google von einem Viertel auf fast die Hälfte des Werbebudgets wuchs und Meta zurückging, stieg der Deckungsbeitrag im Shopify-Shop nach allen Werbekosten um 34 %.2 Nach Ware, Versand, Gebühren und allen Werbekosten blieben im Oktober 261.244 $ im Shop, 66.417 $ mehr als im August.
Wenn dein Shop vor allem über Meta wächst und YouTube bei dir kaum Budget bekommt, zeige ich dir im Audit, wo in deinem Konto der Hebel liegt.
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