Google und Meta, ein Maßstab: der Umsatz im eigenen Shop.
Google Ads und Meta Ads für LIINI, eine Schweizer Marke für Babyzubehör. Bewertet am Netto-Umsatz im eigenen Onlineshop, August bis Oktober 2026 im Vergleich zum Vorjahr.
Gerechnet mit den Zahlen aus dem Shopsystem, nicht mit den Angaben der Werbeplattformen. Ein Verhältnis, keine Aussage über die Höhe von Umsatz oder Budget.
- Unternehmen
- LIINI GmbH, Schweiz
- Sortiment
- Eigene Marke: Akku-Flaschenwärmer, Breiwärmer, Nachtstation, Babytragen, Wickelrucksack
- Märkte
- Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien; vier Sprachen, zwei Währungen
- Kanäle
- Google Ads ab Juni 2026, Meta Ads ab August 2026
- Stand
- Betreuung seit Juni 2026, Angaben Stand Oktober 2026
Ausgangslage
LIINI ist eine Schweizer Marke für Babyzubehör mit eigenem Sortiment, bekannt vor allem für den Akku-Flaschenwärmer, der Milch unterwegs ohne Steckdose wärmt, und für den Breiwärmer. Seit rund fünf Jahren verkauft LIINI über den eigenen Onlineshop und den Handel. In der Schweiz ist die Marke fest etabliert. Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien baut LIINI seit September mit eigenen Länder-Shops aus.
Bei Suchen nach Flaschenwärmern konkurrieren viele Anbieter um dieselben Anzeigenplätze, darunter große Marktplätze. Die Nachfrage folgt einer ausgeprägten Saison mit einem ruhigen Sommer und dem Höhepunkt im November.
Aufgabe
Seit Juni 2026 betreue ich die Werbung von LIINI: zuerst Google Ads, im August kam Meta Ads dazu. LIINI misst Werbung im eigenen Controlling an einer Zahl: Netto-Umsatz im Shop geteilt durch die Werbekosten. Jede Plattform zählt Käufe für sich. Wer eine Anzeige auf Instagram sieht und später über Google kauft, wird oft von beiden gezählt. Meine Aufgabe war, alle Kanäle so aufzustellen, dass sie sich an LIINIs Maßstab messen lassen. Die Zahlen der Plattformen dienten mir nur zur Steuerung innerhalb eines Kanals.
Was ich gemacht habe
Kaufmessung neu eingerichtet
Ich habe die Messung der Käufe neu aufgesetzt und mit Testkonversionen geprüft. Seitdem richten sich die Gebote, also was LIINI für einen Klick bietet, nach abgeschlossenen Käufen. Mit den Länder-Shops habe ich die Messung im September je Shop getrennt und mit Testbestellungen geprüft.
Google Ads neu aufgebaut
Wer nach LIINI sucht, bekommt in jedem Land und jeder Sprache eigene Anzeigen je Produkt. Die Produktanzeigen auf allen Google-Flächen (Performance Max) habe ich nach Produktgruppen aufgeteilt. Suchkampagnen ohne Markennamen habe ich später auf Flaschenwärmer, Breiwärmer und Nachtstation konzentriert.
Produktdaten für jeden Markt
Aus den Produktdaten des Shops entstehen die Produktanzeigen, bei LIINI getrennt für jeden Markt und jede Sprache. Ich habe Währungs-Links, Preis- und Versandangaben sowie Produktkategorien in allen Fassungen bereinigt, damit Google die Produkte in jedem Markt richtig ausspielt.
Meta Ads dazu
Im August habe ich Meta Ads übernommen. Die Kampagnen laufen je Markt, die Produktanzeigen kommen aus den bereinigten Produktdaten, Bilder und Videos liefert LIINI jede Woche neu. Auch Meta habe ich am Umsatz im Shop gemessen.
Schnellere und neue Seiten im Shop
LIINI hat im August die Ladezeit der Seiten deutlich verkürzt, auf denen Klicks aus den EU-Märkten landen. Im September folgten neue Produktseiten für Flaschenwärmer, Breiwärmer und Nachtstation. Seitdem führen die Anzeigen direkt dorthin.
Länder einzeln gesteuert
Zum Start der Länder-Shops habe ich Messung, Produktdaten und Kampagnen je Land umgestellt.
Ergebnis
Von August bis Oktober 2026, seit ich auch Meta Ads betreue, brachte ein Franken Werbung im Onlineshop im Durchschnitt 19 Prozent mehr Umsatz als im gleichen Zeitraum 2025.1 Ich habe das mit den Zahlen aus dem Shopsystem gerechnet, nicht mit den Angaben der Plattformen.
Die Kennzahl ist ein Verhältnis und sagt nichts über die Höhe von Umsatz oder Werbekosten. Wie viel davon auf die Werbung zurückgeht und wie viel auf Sortiment, Preise, Aktionen und die Höhe des Budgets, lässt sich nicht trennen. Ich zeige sie trotzdem, weil sie dort entsteht, wo LIINI verkauft: im Shop, nicht in den Werbekonten.
Bei mehreren Werbekanälen lege ich zuerst die Plattformzahlen neben die Bestellungen im Shop.
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